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Forum: Übersicht > Christina Schröder Plag


Ich habe heute zu einem interessanten Artikel über Schröders Diss. in der FR verlinkt. Dea Thema hat aber irgendein Wichtigtuer gelöscht. Sinnvoll wäre ein Beginn nach Abschluß der Guttenberg-Schandmeile. Sonst werden die Kräfte zersplittert.

Ich wollte nur nachfragen, wann der Christina Schröder Plag startet?

Zu dem Konsolidierungsversuchen: Ich hab da mal was angefangen .


Frau Ministerin Schröder heißt: Frau Dr. (zur Zeit wird der Titel geführt) Kristina Schröder, geb. Köhler

Bitte beachten: Kristina statt Christina !


Sehr aufschlussreich ist diese Quelle:

http://www.forschungsmafia.de/blog/2010/07/17/uber-den-promotionsbetrug-der-bundesfamilienministerin-kristina-schroder/

Das besondere an Schröders Dissertationsarbeit ist ist etwa ein genial-plumpes Kopierwerk wie das des KTzG, sondern vielmehr eine systematische Verbiegung statistischer Regeln mit freier Interpretation des erfundenen Ergebnisses, was zu einer vollkommen sinnfreien Aussage der Gesamtarbeit führt.

Man achte drauf, wie der bislang einzige Kritiker vorgeführt wird - skandalös!

Die Bewertung der 'Zuarbeit' ist in diesem Zusammenhang eine ganz andere Baustelle.

Wir brauchen die Hilfe von Spezialisten aus dem Bereich der Statistik und Informatik, um dieses besonders perfide aufgestellte Plagiat zu enttarnen - Danke!



Ich habe den oben genannten Blog gelesen. Wenn statistische Regeln so angewand werden wie sie Frau Schröder benutzt, dann kann jeder mit irgendetwas alles beweisen. Die Fragestellung spielt dazu keine Rolle mehr.


Hier nochmal der Link vom Themenstarter:

http://www.fr-online.de/politik/dr--kristina-koehler-und-ihre-helfer/-/1472596/3222244/-/index.html

Interessant ist, dass man sich bislang auf die Zuarbeit gestürzt hat, in diesem Punkt dürften sich die Beteiligten allerdings sicher sein, deshalb auch das grosszügige Angebot einer eidesstattlichen Versicherung.

Der Punkt ist aber die Arbeit selbst: KK (KS) hat selbstgebastelte (abgeschriebene Fragen), nicht validierte Fragebögen versenden lassen und die Rückläufer (durch einen Hiwi) mit SPSS ausgewerten lassen. Um zu einem 'Ergebnis' zu gelangen, muss eine Variable konstruiert (erfunden) werden, was logischerweise den statistischen Output verfälscht, um nicht zu sagen ad absurdum führt.

Wie ich o.g. Blog 'Forschungsmafia' entnehmen konnte, fehlt in der Arbeit zB die Erläuterung des Rechenweges, bzw. der angewandten Methodik, somit bleibt das Ergebnis im Nebel, bzw. es ist ohne diese Erläuterung gegenstandslos.

Ich weiß nicht genau wie man das nennen kann, gibt es ein 'Nonsens-Plagiat'?


Interessant, hier wird ein möglicher Mechanismus beschrieben:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,747408,00.html


Schon die Ankündigung einer Untersuchung dieser Arbeit von einem Statistiker mit Format führt zum freiwilligen Ablegen des Doktortitels. Wetten.

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Die Syntax zur Arbeit findet sich hier: http://gerechtigkeit-als-gleichheit.de/syntax-30-januar-2008.sps

"Forschungsmafia" in allen Ehren, aber die Analyse dieses am Doktortitel gescheiterterten Informatikers ist auch arg hahnebüchen. Das beginnt beim Vorwurf SPSS zu nutzen anstatt "selber zu rechnen" und geht bis zum Vorwurf, das Resumee der Arbeit mit ihrem Mann besprochen zu haben. Wenn das bis jetzt alles ist, ist das nichts.


Vielen Dank, wo kommt das denn auf einmal her???


Mich würde mal interessieren (bzw. den Absatz zur Methodik gerne lesen), auf welcher Basis die Bildung dieser Scores beruht, mit denen ja diese merkwürdige Responsivität errechnet wurde. Wo ist die Validation der verwendeten Fragebögen?


Ich kann die Arbeit nicht beurteilen, denke aber man sollte auch niemandem unrecht tun. Frau K. Schröder ist sicherlich keine Leuchte, das hört man schon bei Bemerkungen raus, aber was soll eine Untersuchung bringen. Geistiger Unrat ist kein Argument, einen Doktortitel nicht zu verleihen. Bei Schröder dürften die Umstände der Entstehung interessanter sein. Sie hatte im eigenen Apparat Arbeiten verschickt und die Art und Weise könnte methodisch problematisch sein. Zudem ist die Frage immer im Raum, welche Leistungen Dritter, Bundestag und wissenschaftliche Mitarbeiter ihres Abgeordnetenbüros, hat sie wie genutzt. Und was hat der Steuerzahler gezahlt. Wer einen Ghostwriter engagiert, der muss wenigstens selbst zahlen, wenn das auch meist schwarz passiert.



Sicher richtig, das mit dem Unrat, leider. Aber wir sind in der Diskussion wieder einmal bei einem hohen politischen Amt, dem eines Ministers. Und da sind die gleichen Maßstäbe anzulegen wie bei KTG. Wer in einer wissenschaftlichen Arbeit Statistiken verbiegt um zu einem Ergebnis zu gelangen, begeht ebenso einen Wissenschaftsbetrug wie ein Kopierer. Wieder einmal wird auf höchster Ebene ein Schabernack betrieben, um sich mit dem Dr-.Titel zu schmücken.


Frau Schröder wird nervös:

Kristina Schröder fühlt sich "fremdbestimmt"

Die Beobachtung durch die Medien belastet die Ministerin. Fragen zu ihrem Privatleben will sie auch nach der Geburt ihre Kindes nicht beantworten.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article12689841/Kristina-Schroeder-fuehlt-sich-fremdbestimmt.html

Hat sie Angst vor einer Prüfung ihrer Doktorarbeit?

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Daß Frau Dr. Schröder keine Fragen zu ihrem Privatleben beantworten will, kann auch hiermit zu tun haben:

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=138377


Ich will niemanden von der Arbeit anhalten, aber ich denke die olle Schröder kann man abschreiben. Die dürfte doch langsam eingesehen haben, dass sie völlig überfordert und out of her league ist. Dass sie sich sinnvoller Weise schnell einen Braten in die Röhre hat schieben lassen bestätigt meine Erwartungen. Denke nicht, dass die noch einmal wieder kommt nachdem sie geworfen hat. Oder weiß da schon jemand näheres, sind das die privaten Fragen, die sie nicht beantworten will?


ich finde den Kommentar absolut geschmacklos,... er hat nichts mit der fachlichen Kompetenz von Frau Schröder zur tun, sondern dient lediglich der Beleidigung.

Schade, wenn das Niveau hier unterirdisch wird!

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Genau das sollten wir unter allen Umständen zu verhindern wissen und jegliche Beleidigung anprangern! Ich schließe mich an, solche Aussagen machen Thread kaputt und beschädigen das gesamte Projekt. Privatsphäre ist ein hohes schützenswertes Gut und sollte bei allem Aufklärungseifer beachtet werden. Das gilt natürlich auch für KTG, das Thema seiner Person ist durch, Punkt.

RealDoc 21:15, 3. Mär. 2011 (UTC)


"Wir brauchen die Hilfe von Spezialisten aus dem Bereich der Statistik und Informatik, um dieses besonders perfide aufgestellte Plagiat zu enttarnen - Danke!"

Also, es gäbe mE Personen, deren Überprüfung ich sehr viel interessanter fände als Frau Schröder. Wie auch immer ist aber die plumpe Fälschung einer Doktorarbeit kein "Plagiat". Wie wollen wir diese erlogenen Doktorarbeiten nennen? "Fraudat" vielleicht? Soennen 21:34, 3. Mär. 2011 (UTC)

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